Reise
Die schlimmsten Staufallen in Europa
Der ADAC benennt die stauanfälligsten Routen
AZM 19.06.2009
Keiner steht gerne im Stau. Daher ist es angebracht, sich vorweg zu informieren, wo sich, vor allem in den Ferien, besonders viele Autos tummeln. Die Gründe sind meist chronische Überlastung und Baustellen. Der ADAC empfiehlt deshalb, auch eine Ausweichroute in Betracht zu ziehen und hat Alternativen zusammengestellt:
Österreich
Zum ungewollten Parkplatz in und durch Österreich wird wie jedes Jahr die Tauernautobahn A 10. Zwar wurde auf der A 10 Ende April eine Staufalle entfernt, indem im knapp sechs Kilometer langen Katschbergtunnel die zweite Röhre eröffnet wurde. Staufrei wird es in diesem Sommer auf der Tauern-Strecke trotzdem nicht ablaufen. Ausweichen können Autofahrer über die A 9 Pyhrn-Autobahn, die Felbertauernstraße oder die Autoverladung Tauernschleuse. Weitere Problemstrecken in Österreich sind unter anderem die A 1 West-Autobahn Wien - Salzburg, die A 4 Ost-Autobahn (Wien - Budapest) und die A 13 Brennerautobahn (Innsbruck - Brenner).
Schweiz
In der Schweiz werden Urlauber lange Aufenthalte auf der Gotthard-Route A 2 vor dem Gotthardtunnel besonders in Richtung Süden einkalkulieren müssen. Die Ausweichroute über den San Bernardino (A 13) ist ebenfalls staugefährdet.
Italien
Über ein großes Zeitpolster sollten auch Reisende nach Italien verfügen. Häufige Staus gibt es beispielsweise an der A 22 Brennerautobahn zwischen dem Brenner und Modena, sowie auf der A 7 Mailand - Genua, der A 9 Chiasso - Mailand und im Großraum Mailand.
Frankreich
In Frankreich brauchen Urlauber besonders viel Geduld auf der A 36 / A 39 / A 7 Mühlhausen - Dole - Lyon - Orange, A 9 Orange - Nimes - Montpellier - spanische Grenze und auf der A 8 an der Côte d`Azur von Monaco nach Aix-en-Provence.
Kroatien
Kroatien-Urlauber erwarten auf dem Weg ans Meer einige Engpässe. Die schlimmsten Staufallen sind die Mautstellen auf der Urlauberroute Nummer eins Zagreb - Zadar - Split. Wer über Slowenien anreist, braucht ebenfalls starke Nerven und viel Zeit.
Griechenland
Griechenland-Urlauber, die mit der Fähre in Patras ankommen und von dort mit dem Auto weiter in Richtung Korinth oder Athen wollen, müssen deutlich längere Fahrtzeiten einplanen. Die Schnellstraße A 8 (Patras - Athen), die an der Nordküste der Halbinsel Peloponnes entlang führt, ist in weiten Teilen eine Baustelle. Etwas länger brauchen Reisende auch an den Grenzübergängen, vor allem beim Transit nach Griechenland und in die Türkei.
Billigflieger mit Service-Turbulenzen: Viele entschädigt jedoch der Ticketpreis
AZM 29.04.2009
Die vergleichsweise günstigen Ticketpreisen von sogenannten Billig-Fliegern lassen viele Flugreisenden zugreifen. Doch fühlen sich die Gäste wirklich "Willkommen an Bord"? Das Portal www.fluege.de hat für die Anbieter Ryanair und Air-Berlin den Service-Test gemacht. Das Ergebnis: Trotz Unbequemlichkeiten würden 92 Prozent Air-Berlin und 57 Prozent Ryanair weiterempfehlen. Der Check-In und die Freundlichkeit der Flugbegleiter wurde von einer deutlichen Mehrheit der Fluggästen mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Verärgert waren bei Ryanair allerdings die Passagiere, die nicht im Vorfeld das Online-Angebot Check'n Go nutzten. Sie verpassten die Möglichkeit beim Check-In vor Ort zusätzliche Kosten zu sparen und Wartezeiten zu verkürzen.
Unbequeme Sitze und wenig Beinfreiheit nehmen Passagiere in Kauf, um günstig und schnell mit Air-Berlin oder Ryanair zu fliegen. Trotz Kritik bei Platzfreiheit und Sitzqualität - für 74 Prozent der Air-Berlin-Passagiere und für 61 Prozent der Ryanair-Gäste stimmt das Preisleistungsverhältnis der beiden Low-Cost-Fluglinien. So richtig in Turbulenzen geraten beide Fluglinien allerdings beim Catering. Die kostenpflichtigen Snacks bei Ryanair schmeckten drei Viertel der Befragten nicht. Bei Air-Berlin gibt es den Snack auch auf Inlandsflügen gratis, dennoch beurteilten auch hier nur 12 Prozent das Essen als schmackhaft.
Klicken, lesen, planen: Mit ADAC Maps rund um den Urlaubsort informiert
AZM 29.04.2009
Mit ADAC Maps bietet der Club jetzt alle wichtigen Reiseinformationen online auf einen Blick an. Neben detailliertem Kartenmaterial finden Interessierte unter www.adac.de/maps alles rund um Urlaubsorte weltweit. Wo liegt das Reiseziel, wie ist dort das aktuelle Wetter oder was gibt es dort zu sehen? All diese und viele weitere Fragen lassen sich mit ADAC Maps leicht, schnell und auf einen Blick beantworten. Insgesamt 21 Kategorien bieten alles Wissenswerte zu Städten oder Regionen.
Schon beim Einstieg in das Kartenmaterial lassen sich die passenden Einstellungen auswählen, verschieben oder verändern. Der gewählte Kartenausschnitt liefert auf Wunsch alle benötigten Angaben. Entsprechende Symbole geben Kurzinformationen zu den gewünschten Themen. Ein Klick auf die Detailinfo zeigt Einzelheiten, wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise von Museen oder anderen Sehenswürdigkeiten an.
Zahlreiche Bilder, Reisefilme, Web- und TrafficCams bieten zusätzliche Eindrücke zu den Urlaubsorten. Außerdem lassen sich Satellitenkarten aktivieren und in den Karten die Gebirge im Relief anzeigen. Die Nutzung des Services ist kostenlos.
